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Als Ingo Heidbrink ein Gymnasiast war, erwachte sein Interesse am Geschäft mit der käuflichen Liebe. Seine erste ernsthafte Beziehung ging er mit einer jungen Frau ein, die für ihn anschaffte. Heidbrink schien damit ebenso gut umgehen zu können, wie mit dem Umstand, dass er als gläubiger Katholik und regelmässiger Kirchgänger in einer sündigen Geschäftswelt tätig war. Dass er parallel zu seinen ersten Gehversuchen im Sexmilieu auch noch als Jurist arbeitete, war für ihn ebenfalls kein Widerspruch. Inzwischen ist er längst nicht mehr juristisch tätig. Der Club 'Globe' in Schwerzenbach ist heute sein beruflicher Hauptsitz. Heidbrink hat die Prostitution aus den schmuddeligen Salons im Rotlichtbezirk geholt und sie neu in den Industriequartieren in der Agglomeration angesiedelt. Und er entwickelte schnell sein eigenes Geschäftsmodell: Frauen wie Männer bezahlen Eintritt und können dann im Club tun und lassen, was sie wollen. Entschieden wehrt er sich gegen den Vorwurf der Zuhälterei. Unmoralisches oder Anrüchiges kann er nach eigener Aussage nicht erkennen am Geschäft, das ihn zum reichen Mann gemacht hat. In Schindellegi im Kanton Schwyz lebt er mit seiner Familie in einem schönen Haus. Reporter Marc Gieriet hat ihn dort und in seinen Bordellen besucht.